Unterkategorie

Suchbegriff: Globale Handelspolitiken

Der Vizepräsident der EZB, Luis de Guindos, plädiert für einen ausgewogenen Ansatz bei der Umsetzung der Basel-III-Bankenregulierung und verweist dabei auf Verzögerungen bei der Umsetzung in den USA, die zu Wettbewerbsnachteilen für europäische Banken führen könnten. Er betont die Notwendigkeit einer globalen Angleichung, verteidigt gleichzeitig den Regulierungsrahmen der EZB und unterstützt die grenzüberschreitende Konsolidierung des Bankensektors.
Der Risikobericht des Weltwirtschaftsforums identifiziert geoökonomische Konfrontationen als das größte Risiko für 2026 und warnt davor, dass Regierungen zunehmend Wirtschaftspolitik als geopolitische Waffe einsetzen. Falschinformationen und gesellschaftliche Polarisierung werden ebenfalls als bedeutende kurz- bis mittelfristige Bedrohungen eingestuft, wobei der globale Handel besonders anfällig für politische Repressionen ist.
US-Präsident Trump hat 25 % Zölle auf leistungsstarke KI-Chips verhängt, die in erster Linie chinesische Importe betreffen. Er begründet dies mit nationalen Sicherheitsbedenken und dem Ziel, die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern und gleichzeitig die heimische Produktion anzukurbeln. Dieser Schritt verschärft den Technologiehandelskrieg zwischen den USA und China, da beide Länder Beschränkungen für den Export und Import von Halbleitern einführen, um ihre technologische Überlegenheit in der KI-Entwicklung zu bewahren.
Die Trump-Regierung hat ein Strafverfahren gegen den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, eingeleitet, was zu Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbank geführt hat. Ökonomen warnen davor, dass politischer Druck auf die Geldpolitik zu Inflation, einer Schwächung des Dollars und möglichen globalen Finanzturbulenzen führen könnte, wobei die Türkei als warnendes Beispiel angeführt wird. Zentralbankchefs weltweit haben ihre Solidarität mit Powell bekundet und betont, wie wichtig die Aufrechterhaltung einer unabhängigen Geldpolitik für die wirtschaftliche Stabilität ist.
China plant, die Einfuhr von KI-Chips von Nvidia als Reaktion auf US-Zölle auf fortschrittliche Halbleiter zu blockieren, was zu einer Eskalation des bilateralen Handels führt. Die USA haben 25 % Zölle auf Nvidia H200- und AMD MI325X-Chips verhängt, um die heimische Produktion anzukurbeln und die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern, während China diesen Schritt als vorläufiges Einfuhrverbot betrachtet. Beide Nationen berufen sich auf nationale Sicherheitsbedenken, was potenzielle Auswirkungen auf den technologischen Fortschritt und die bevorstehenden diplomatischen Gespräche zwischen Trump und Xi Jinping haben könnte.
Der Artikel analysiert, wie der IWF Venezuela durch Umschuldung und technische Hilfe bei der Stabilisierung seiner Wirtschaft helfen könnte, wobei der Schwerpunkt auf Venezuelas massiver Schuldenlast von über 150 Milliarden US-Dollar, der entscheidenden Rolle der Unterstützung durch die USA, den Herausforderungen mit chinesischen Gläubigern und der neuen Politik des IWF zur Kreditvergabe bei offiziellen Zahlungsrückständen liegt, die eine Vorzugsbehandlung bestimmter Gläubiger verhindern und gleichzeitig die wirtschaftliche Erholung erleichtern könnte.
Der Schweizer Bundesrat hat nach einer Absichtserklärung vom November 2025 ein Verhandlungsmandat für Zollverhandlungen mit den Vereinigten Staaten genehmigt. Die USA hatten im Sommer 2025 Zölle in Höhe von 39 % auf Schweizer Waren erhoben, diese jedoch nach der Verhandlungsvereinbarung im Dezember auf 15 % gesenkt. Als Frist für eine verbindliche Vereinbarung wurde der 31. März 2026 festgelegt. Danach könnten die USA eine Anpassung der Zölle erneut in Betracht ziehen. Die Verhandlungen werden vom Parlament unterstützt und folgen auf ein Treffen zwischen Vertretern der Schweizer Privatwirtschaft und US-Präsident Donald Trump.
China erzielte 2025 trotz anhaltender Zollkonflikte mit den USA und globaler Handelsstreitigkeiten einen Rekordhandelsüberschuss von 1,2 Billionen US-Dollar. Während die Exporte in die USA um 20 % einbrachen, stiegen die Gesamtexporte um 5,5 %, da chinesische Unternehmen alternative Märkte fanden. Die schwache Binnennachfrage und Probleme mit dem Überangebot trugen zum Überschuss bei und weckten bei den Handelspartnern Bedenken hinsichtlich aggressiver Konkurrenz und Schwachstellen in der Lieferkette, obwohl sich in den Handelsbeziehungen zwischen der EU und China einige positive Signale abzeichneten.
Laut einer Studie der Allianz ist künstliche Intelligenz im Jahr 2026 weltweit zum zweitgrößten Geschäftsrisiko geworden und hat sich damit vom zehnten Platz im letzten Jahr nach oben gearbeitet. 32 % der Experten betrachten KI als erhebliche Bedrohung. Cyberkriminalität bleibt mit 42 % das größte Risiko. Der Bericht hebt hervor, wie KI Cyber-Bedrohungen verschärft und neue Haftungsrisiken durch automatisierte Entscheidungen, Urheberrechtsverletzungen und voreingenommene Modelle schafft, während die Einführung schneller voranschreitet als die Regulierung und Kontrolle. Trotz der Risiken glaubt fast die Hälfte der Befragten, dass KI ihrer Branche mehr Vorteile als Risiken bringt.
Der Europäische Rechnungshof hat erhebliche Lücken bei den Qualitätskontrollen für Olivenöl festgestellt, insbesondere in Bezug auf Mischöle und Importe aus Nicht-EU-Ländern. Während die Kontrollen auf Pestizidrückstände als wirksam gelobt wurden, ergab die Prüfung eine uneinheitliche Durchsetzung der Qualitätsstandards, die den Ruf des europäischen Olivenöls gefährden könnte. Die EU produziert etwa zwei Drittel des weltweiten Olivenöls, wobei Spanien, Italien und Griechenland über 90 % der europäischen Produktion ausmachen.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.